RSS Feeds
Impressum
login

Artikel zur Kategorie: Bergwandern


Geschrieben von Michael am Samstag, 05. Oktober 2013

Traumhaftes herbstliches Bergwanderwetter begleitete unsere gut sechsstündige Bergtour mit 1.350 Höhenmetern vom Parkplatz Hintersee auf das fast 2.500m hohe Kammerlinghorn am Ende des Hochkalterstocks.

Bei lediglich 2°C, aber tiefblauem Himmel starteten wir vom Wanderparkplatz zunächst im gut besetzten Almbus in Richtung Hirschbichl (Ausstieg Bindalm). Mit der imposanten Reiteralpe (Ramsauer Dolomiten) im Rücken stiegen wir allmählich an der Bindalm vorbei bis zur unbewirtschafteten Mittereisalm und anschließend steiler empor durch eine Rinne zur Mooswand. An der Mooswand entlang führte der Steig zum Karlboden und über den Westrücken zu unserem ersten Gipfelkreuz am Karlkogel (2.195m, Karlkopf). Durch eine Latschenkiefergasse und anschließend in zahlreichen Serpentinen brachte uns der Steig zum Kammerlinghorn (2.484m mit Gipfelkreuz). Dieser Grenzberg zwischen Bayern und Salzburg besticht durch seine traumhafte Rundum- sowie idealer Fernsicht. Die Hocheisspitze ist zum Greifen nah, nur ein Klettersteig (III) trennt uns von ihm. Die Leoganger und Loferer Steinberge, das Steinerne Meer sowie der Hochkönig, die Hohe Tauern im Hintergrund - einfach zum Genießen und zur Seele baumeln lassen. Beeindruckend auch der Tiefblick zum Zeller See und ins Pinzgau sowie auf die Gipfel der Kitzbüheler Alpen.

Nach einer ausgiebigen Gipfelrast mit kräftiger Brotzeit führte uns der Abstieg wieder bis zum Karlboden - von hier ging es links weg, steil und etwas rutschig (wurde Ingrid leider zum Verhängnis: Bänderriss) durch den Wald, anschließend über Almwiesen zur Kammerlingalm (1.274m) und von dort auf einer Forststraße nach Hirschbichl (1.153m). Bei Kaffee und Kuchen sowie einem Bierchen ließen wir den wunderbaren Bergtag (außer Ingrid`s Verletzung) im Gasthof Auzinger ausklingen. (Michael)

Bilder sind online.

Geschrieben von Michael am Donnerstag, 15. August 2013

Beinahe optimale Wettbedingungen fanden wir (Christl, Manuela, Ingrid, Karl, Georg, Ludwig und Michael) bei unserer viertägigen Watzmanntour vor, nur der Abstieg nach St. Bartholomä war leider etwas verregnet.

Eine herausfordernde, hochalpine Tour inmitten des traumhaft schönen Nationalparks, die zudem sehr abwechslungsreich war: Isidor-Klettersteig, Watzmann-Überschreitung, Wimbachklamm, atemberaubende Tiefblicke, imposante Felsaufbauten, karge Landschaften, herrliche Blumenwiesen, verspielte Murmeltiere, kühlende Bergseen, reichliche Einkehr, kaum Schlaf und 27 Stunden Bergsteigen mit rd. 3.500 Höhenmetern.

Tag 1: Vom Königssee unweit der Bob- und Rodelbahn und entlang des Klingerbachs gewöhnten wir uns auf den ersten steilen Anstiegen an unser Gepäck für die kommenden vier Tage. Christl und Manuela sowie Georg, Karl und Ludwig meisterten zum Eingewöhnen gleich den Isidor-Klettersteig zum Grünstein (1.304m), während Ingrid und Michael durch die Weiße Wand zum Grünsteingipfel wanderten. An der Grünsteinhütte stärkten wir uns für den noch dreistündigen Weg (mit kurzer zehnminütiger ausgesetzter Kletterei und vielen Serpentinen) zum Watzmannhaus (1.930m). Atemberaubend wie die Sonne langsam hinter dem Gebirgsstock des Hochkalters verschwand. Leider fanden wir in der zu kleinen Gaststube kein gemeinsames Plätzchen und die Warteschlangen bei Quartierbezug und Verpflegungsausgabe trugen auch nicht zur Entspannung bei. Zwar hatte sich die Wasserknappheit etwas gemildert, aber von einem Hotelaufenthalt waren wir weit entfernt. In einem gefühlt 50-Mann-Lager (und dreißig Schnarchern) fanden nur wenige von uns Schlaf und Ruhe.

Tag 2: Das Highlight der Tour stand an! Die ultimative Überschreitung des berühmten Großen Watzmanns mit Hocheck, Mittel- und Südspitze (2.712m). Aber erst nach einem passablen Frühstück und einem Geburtstagsständchen für unsere Christl. Happy Birthday! Ingrid und Michael veranschiedeten sich von den "Watzmännern" über die Falz-, Mitterkaser- und Stubenalm zur Wimbachklamm und ins Wimbachtal über das Wimbachschloß zur Wimbachgrieshütte (1.327m). Beide warteten auf die erfolgreichen Überschreiter des Watzmannstocks. Zwar dauerte das Warten etwas länger als vorgesehen, umso freudiger ist man, wenn alle gesund und stolz von dieser erlebnisreichen, herausfordernden Bergtour in schwindelerregender Höhe zurück sind (der Rettungshubschrauber war leider auch unterwegs!). Nur mehr eine heiße Gulaschsuppe und etwas Brot blieb unserem fünfköpfigen Watzmann-Bergteam, aber der Flüssigkeitsverlust konnte gerade noch ausgeglichen werden. Die familiärere Wimbachgrieshütte der Naturfreunde kann wirklich empfohlen werden.

Tag 3: Nach einem gemütlichen Frühstück mussten wir Georg (wegen einer wichtigen Stadtratssitzung) ungern Richtung Wimbach verabschieden. Aber die 6-Stunden-Tour zum Kärlingerhaus war nach den Anstrengungen des Vortags mit vielen Gipfeln eine willkommene Abwechslung, aber durchaus auch anstrengend, vor allem aber ein toller Augenschmaus.
Vom Wimbachgries stiegen wir 400 Hm zum Trischübel hinauf (und entschlossen uns auf den Gipfel des Hirschwieskopfes zu verzichten) und gönnten uns mit Blick auf die Südspitze des Watzmanns eine erste Brotzeit. In der Hundstodgrube erlebten wir junge Murmeltiere beim Tollen und nicht verschreckte Gämsen. Beim Hundstodgatterl erreichten wir unseren höchsten Punkt am dritten Tag (2.188m) und auf dem Weg durch das Steinerne Meer, einer sehenswerten Karsthochfläche, fanden wir auch einige Edelweiß. Auf dem herrlichen Weg in Richtung Kärlingerhaus gab es zudem reichlich Blumen (z.B. Arnika, Almrose) zu bewundern. Am Kärlingerhaus (1.631m) angekommen nutzten Manuela und Ludwig die Bademöglichkeit im wunderschön gelegenen Funtensee, der heute sicher keine Kälterekorde aufstellte. Zwei kleine Lager (für 2 und 4 Personen) ließen uns an den Trubel am Watzmannhaus nicht mehr denken ...

Tag 4: In der Nacht wurde wir zweimal von Gewittern und Starkregen geweckt. Unseren ursprünglichen Abstiegsplan über den Grünsee und den Sagereck (Drahtseilversicherungen) verwarfen wir daraufhin und wollten über die sog. Saugasse zum Königssee absteigen. Leider zogen vom Königssee schon dichte Wolken empor, die zudem noch kräftigen Regen mit sich brachten. Gut, dass wir alle bestens ausgerüstet waren! Den schmal geschnittenen, steilen Graben der Saugasse gingen wir in über 30 Serpentinen hinunter, bevor wir in einen verwunschenen Märchenwald kamen. Nach der nicht bewirtschafteten Schreinbachalm folgten wir dem steil abschüssigen Weg zum herrlichen Königssee. Im Wirtshaus in St. Bartholomä und auf der Schifffahrt zur Seelände ließen wir die unvergesslichen vier Tage ausklingen.

(Michael)

Geschrieben von Michael am Montag, 22. Juli 2013

Sonne pur - nur vereinzelt zeigten sich ein paar "ungefährliche" Wolken - und ein angenehmer Luftzug begleiteten uns bei der sechsstündigen Drei-Gipfel-Rundtour im Wendelsteingebiet auf der wir 900 Höhenmeter meisterten.

Leider beteiligten sich nur 5 LG-Bergfexen bei dieser sonnen- und aussichtsreichen Rundtour im Mangfallgebirge - aber: wir durften mit Erna und Ahmed sogar zwei gut trainierte Neulinge in unserer Bergwandergruppe begrüßen. Diese gut zu gehende, mittelschwere und relativ wenig begangene Wanderung über drei dem Wendelstein vorgelagerten Gipfel (Mitterberg, Rampoldplatte, Hochsalwand) hätte durchaus ein paar Teilnehmer mehr verdient gehabt.

Vom Parkplatz im Jenbachtal (Anfahrt von Bad Feilnbach) führte uns ein Wanderweg (eher zu empfehlen: Eggersteig) in 1 Stunde und fast 400 Hm auf den Gipfel des Mitterbergs (1.214m). Bereits von dieser unauffälligen Graskuppe (mit Gipfelkreuz) ist ein herrlicher Rundumblick möglich, der allerdings durch das diesige Wetter eingeschränkt war (Chiemsee war nicht zu sehen). An der Schuhbräualm (Berglaufziel Anfang August) und Rampoldalm vorbei folgten wir einem schmalen Pfad über Wiesenhänge bis zum Gipfelkreuz der Rampoldplatte (1.422m). Für unsere erste Brotzeit unweit des Gipfels suchten wir uns ein schattiges Plätzchen. Nachdem schon der kurze steile Abstieg von der Rampoldplatte die Zuhilfenahme beider Hände erforderte, wurde der Anstieg zur Hochsalwand noch etwas anspruchsvoller (nach unserer Einschätzung wohl aber keine schwarze Wegmarkierung notwendig). Schrofiges steiles Gelände, hohe Steinstufen und Drahtseilversicherungen machten in dieser 30-minütigen Passage unsere Wanderstöcke überflüssig. Vom Rücken der Hochsalwand schließlich führte uns ein schmaler Pfad durch Latschen zum Gipfel der Hochsalwand (1.624m) mit herrlichem Rundumblick und schon einigen Berggenießern. Auch der berühmte Wendelstein mit der Zahnradbahn-Trasse rückte uns immer näher. Eine kleine Gipfelbrotzeit stärkte uns für den Abstieg zur Reindleralm, in der wir kurz einkehrten und sowohl mit einheimischen Wanderen small talk hielten als auch mit der Sennerin Elisabeth und der Bäuerin samt ihrer beiden kleinen Söhnen. Über einem bewaldeten Hang stiegen wir in Serpentinen einen bewaldeten Hang hinunter bis zum aufgekiesten Geo-Trail. Ein kleiner Abstecher unserer Rundtour führte uns kurz vor dem Parkplatz im Jenbachtal zur Wirtsalm und genossen im Biergarten Kaffee und Kuchen, Süßes und Saures.

Insbesondere der sich ändernde, sehr imposante Blick zum Wendelstein gab der Tour eine besondere Note.

Bilder sind online.

 

Geschrieben von Michael am Dienstag, 18. Juni 2013

Koasamarsch am 17. Juni 2013 – LG Mettenheim mit Pokal ausgezeichnet

Bei der etwas anderen Bergwanderung, der 44. Auflage des internationalen IVV-Koasamarsches waren wir mit 7 Bergwanderern dabei. Während wir uns zu sechst auf den 20 km langen Koasamarsch machten, gönnte sich Christl sogar den Koasamarathon mit 42km und beträchtlichen 1.460 Höhenmetern. „Schön war’s“ mailte sie „schön anstrengend!“. Aber nicht nur für Christl.

Für uns ging es zunächst von Ebbs aus in östlicher Richtung auf einer Asphaltstraße in Richtung der weithin sichtbaren Wallfahrtskirche St. Nikolaus und zum Fuße des Zahmen Kaisers. Im kühlenden Wald führte uns ein lehmiger und lettiger – wie der Einheimische sagt – steiler Steig aufwärts. Und unser Schweiß floss in Strömen – nicht gerade die angenehmsten Bedingungen für unsere drei neuen Bergfexen Andrea, Doris und Gabi. Kurze Stärkungen und Fotostopps wie an der Gedenkstelle „Musikantenrast“ gönnten wir uns hin und wieder. Eine kurze Drahtseil gesicherte Passage mit dem unterhalb liegenden Schneefeld bot uns etwas Abwechslung. Allmählich wurde der Wald lichter, die Felsaufbauten rückten näher und nach rd. 3 Stunden und knapp 900 Höhenmetern erreichten wir die wunderbar gelegene Vorderkaiserfeldenhütte (1.388m) mit einem Alpenpflanzengarten. An der höchsten Stelle der Tour holten wir uns neben dem Kontrollstempel auch lauwarmen gesüßten Tee und erfrischende Apfelspeitel. Eine ausgiebige Rast auf der Sonnenterrasse mit herrlichem Blick auf die berühmten Kletterberge des Wilden Kaisers entschädigte für die doch beträchtlichen Anstiegsstrapazen. Von nun an ging‘s bergab: gleich 900 Höhenmeter, vorbei an der Ritzaualm und dem Veitenhof führte uns eine gekieste Forststraße zum Kaisertaleinstieg in Kufstein-Eichelwang. Am nahegelegenen Kieswerk bzw. an der Einfahrt zum 2008 eröffneten und 823m langen Anna-Tunnel war die zweite Kontroll- und Labestelle eingerichtet. Von hier an brachte uns ein schattiger Wanderweg entlang des Fußes des Zahmen Kaisers in Richtung Ebbs. Auf dem abschließenden Kilometer durften wir noch die Ruhe im Örtchen Ebbs genießen und die schön heraus geputzten Bauern- und Ferienhäuser bestaunen.

Knapp 8 Stunden nach dem Start in Ebbs waren wir wieder bei Start und Ziel an der Schule eingetroffen. Obwohl das Blaskonzert und die Ehrung bereits vorüber waren, erhielten wir als einer der teilnehmerstärksten Vereine noch einen Pokal als Andenken an unsere Strapazen überreicht. Knapp 900 Höhenmeter – so viele wie noch nie – für Gabi, Doris und Andrea. Ihren Bergsteigerkarrieren steht nun nichts mehr im Weg! (Michael)

Geschrieben von Michael am Sonntag, 26. Mai 2013

Das Champions-League-Finale und unsere Einstiegswanderung in die Bergsaison 2013 fanden zwar am selben Tag statt, aber durch einen gestrafften Ablauf unserer Eröffnungstour konnten wir 'alles' mitnehmen ... zur Zufriedenheit aller 18 jungen und junggebliebenen Wanderer (und Biker Walter).
Zudem hatten wir großes Wetterglück, denn die beiden Tiefs 'Bob' und 'Christopher', die aus Irland zu uns rüberzogen, hatten uns am vergangenen Wochenende fest im Griff und brachten eisige Temperaturen und ausreichend Niederschlag (in höheren Regionen auch Schnee) mit.

Unsere nicht zu anstrengende Bergwanderung begannen wir am Achner Lagerplatz, ca. 2 km von Anger entfernt und führte uns nach rd. 7 km und 670 Höhenmetern zur Stoißeralm am Großen Teisenberg (1.333m). Entlang der Stoißerache ging es zunächst mässig ansteigend ca. 2 km taleinwärts, ehe wir am Anwesen Kohlhäusl uns in ein Waldgebiet mit kurviger Wegführung begaben. Kurz nach Kilometer 4, wo sich unweit Alpenbach, Poschenockbach und Stoißermaisbach zur Stoißerache vereinen nimmt die Steilheit des Weges spürbar zu. Nach Verlassen des Waldes erreichen wir schon das Almgebiet, das uns an schönen Tagen einen herrlichen Blick auf das Bergpanorama (Untersberg, Hochstaufen, Zwiesel) freigibt. Nur heute können wir leider die nahe Berge nur erahnen. Dafür entschädigte uns aber der Anblick des in der vergangenen Nacht frisch gefallenen Schnees. Nach unserem rd. zweistündigen Aufstieg erreichten wir die urige Berghütte und ließen uns eine warme Suppe, Kaffee und Kuchen sowie vor allem den Kaiserschmarrn (ohne Rosinen) vortrefflich schmecken.

Dadurch waren wir ausreichend gestärkt, um unsere 26 Bergläufer - 'Gamsen' genannt - frenetisch anzufeuern, die unter den mehr als 120 Teilnehmern wiederum das größte Team stellte. Die 6. Auflage (zum 4. mal zur Stoißeralm) brachte uns zwei neue Vereinsmeister: Ingrid Knollhuber und Vorjahres-Vize Boris Kirst stürmten die 670 Höhenmetern am schnellsten hinauf. Gratulation an alle unsere 'Gamsen' für die enorme sportliche Leistung, die wir an diesem Samstag leider vor Ort nicht ausreichend würdigen konnten. Das Finale rief .... (Michael)

Geschrieben von Michael am Montag, 04. März 2013

Im Almengebiet des Thorau genossen 9 Schneeschuhwanderer des LG einen herrlichen sonnenverwöhnten Frühlingstag.

Vom bereits voll besetzten Parkplatz an der Glockenschmiede zwischen Ruhpolding und Brand führten uns Vize-Guide Ade und Guide Karl zunächst an der historischen Glockenschmiede (gegründet 1646, heute Museum) vorbei und von dort  auf einer Schnee bedeckten Forststraße und mit Rauschberg im Rücken entlang der Bachschlucht des Thoraubaches. Nachdem wir den sonnendurchfluteten Bergwald (mit sichtbarem Lawinenabgang) hinter uns ließen, erreichten wir nach 90-minütigem Aufstieg das von Nesselauer Schneid und Thorauschneid (1.470m) eingerahmte und von einer mit eineinhalb Meter dicken Schneedecke bedeckte Almgebiet der Thoraualmen (1.210m). Von der Besteigung des Thoraukopfes (1.481m), dem kleinen Bruder des Hochfelln hielten uns einige in letzter Zeit abgegangene Lawinen ab - vielleicht spielte auch der sichtbar steile Anstieg eine ungeordnete Rolle? Umso mehr genossen wir die "Einladung" der Großgschoderkaser-Pächter, unsere ersehnte Brotzeit auf der bequemen Holzbank im Freien vor der Alm bei einem ungezwungenen Ratsch und wunderschönem Blick auf den Reitstein (1.250m), Gröhrkopf (1.562m) und Weißgrabenkopf (1.578m) einzunehmen. Hier konnten wir ausgiebig, die in den letzten Wochen in Mühldorf kaum sichtbare Sonne in uns aufsaugen und die Ruhe dieses im Winter von nur einigen Skitourengehern besuchten Almgebietes genießen.

Geschrieben von David am Montag, 28. Januar 2013

Die viereinhalbstündige Einstiegstour in unser 2. Bergwanderjahr mit stolzen 900 Höhenmetern führte uns – von Karl hervorragend vorbereitet – auf den 1.454m hohen, an der Grenze zu Bayern auf Tiroler Seite gelegenen Wandberg. Ein wirklich lohnenswerter Aussichtsgipfel mit beeindruckendem Blick auf das gegenüber gelegene Massiv des Zahmen und Wilden Kaisers.

Gleich 20 begeisterte Schneeschuhgänger zogen bei herrlichem Winterwetter im Gänsemarsch vom Parkplatz Ritzgraben südlich von Sachrang abwechselnd auf flachen Forststraßen und steileren Hängen hinauf zur sog. Schönen Aussicht, ließen nördlich die Karspitze (1.239m) liegen und rasteten ein Weilchen vor der nicht bewirtschafteten Staudinger Alm. Mit Tee und Riegel stärkten wir uns, um den doch heftigen, nicht gespurten steilen Gipfelaufbau des Wandbergs zu bezwingen. Vor dem obligatorischen Gipfelfoto hieß es jetzt zunächst „Jacke überziehen“, denn ein eisiger böiger Wind ließ uns die herrliche Rundumsicht leider viel zu kurz genießen.

Egal – die Einkehr lockte schon. Beim Abstieg über den schneereichen Ostrücken des Wandbergs ließ sich schon erkennen, wer unbedingt seine geleerten Speicher in der Wandberghütte (1.407m) auffüllen wollte. Beim Hüttnwirt Sepp waren wir hierbei bestens aufgehoben – bei erfrischenden Getränken, warmen Speisen, kochendem Kaffee und leckerem Apfelrührkuchen.

Auch den Abstieg über die Windbichler Alm (reger Rodelverleih) meisterten wir wieder unfallfrei – abgesehen von dem einen oder anderen harmlosen Sturz.

Ein wunderschöner Schneetag in den Bergen unmittelbar vor dem angesagten Wärmeeinbruch. (Michael)

mehr...
 

47 Artikel (6 Seiten, 8 Artikel pro Seite)

» Substance: pragmaMx » Style: Ahren Ahimsa